Wer bin ich, was mache ich und was sind diese "Schnouzfäuer"?

Seit ich 2007 in Burgdorf zum ersten Mal vor 50 Leuten bibbernd und zitternd Bühnenluft geschnuppert habe, hat sich vieles verändert: Heute stehe ich meist mehrmals pro Woche auf helvetischen Slam- und Kleinkunstbühnen, leite Schul- oder andere Schreibworkshops und trete an den unterschiedlichsten privaten und öffentlichen Anlässen auf.

Ob an klassischen Poetry-Slams, Diplomfeiern, Kleinkunstshows, Geschäftsessen, Schulprojekten oder Geburtstagspartys - ich performe meine berndeutschen Kurzgedichte und Wortspieltexte vor Publikum. Meine Texte erzählen von Dingen, denen man eigentlich nur mit Humor begegnen kann: von der Todsünde im öffentlichen Verkehr, Grammatik, dem Anfang vom Ende, vom massvollen Umgang mit Alkohol und von Träumen.

Zu meinen grössten Erfolgen zählt die Auszeichnung mit dem Kulturförderpreis der Burgergemeinde Burgdorf 2013. Ausserdem konnte ich in meiner bisherigen Slamzeit über 50 kleinere und grössere Slamsiege verbuchen und habe dreimal das Finale der Schweizermeisterschaften erreicht (2013 in Bern und 2015 in Zürich (Vizemeister) und 2016 in St. Gallen, wo ich mir den Meistertitel holen konnte). Des Weiteren bin ich 2015 an der Europameisterschaft in Tartu (Estland) bis ins Halbfinale vorgestossen.

Seit Anfang 2013 trete ich auch im Duo mit dem Gitarristen Michael Kuster als "D Schnouzfäuer" auf. Zusammen erarbeiten wir immer neue Formen, wie wir Musik und Text verbinden können. Was einen bei unserem Abendprogramm "Limette Spränge" erwartet, fasst folgender Pressetext zusammen:
"D Schnouzfäuer sprengen weiter Limetten mit ihrer ambitionierten Mischung aus melodiöser Sprache und wortgewaltiger Gitarre. Währschafter Berndeutsch-Groove, feinsinniges Silbensammeln und grobkörnige Schmetterjonglage mit Wortspielen und Spielworten. Wie Urzeitwesen Kinder erziehen, wie Kommasetzung zu Kannibalismus führt, von der Todsünde des öffentlichen Verkehrs und was Schallplatten mit langen Flüssen zu tun haben – davon sprühen und züngeln, zaubern und zupfen, säuseln und zeuseln die beiden Burgdorfer Soundbarbiere."



Neben den Auftritten und dem Schreiben verfolge ich noch weitere Tätigkeiten: Auch nach dem Germanistikstudium lese ich gerne und viel, schaue mir Filme an, spiele Gitarre und zeichne das Webcomic 'All Must Die'.

Auftrittsorte (Auswahl):

Cabaret Voltaire (Zürich), Café Atlantik (Freiburg im Breisgau), Bonsoir (Bern), Casino Theater (Burgdorf), Casinotheater (Winterthur), Chrämerhuus (Langenthal), Club Joy (Baden), Coupole (Biel), Dampfschiff (Brugg), Dampfzentrale (Bern), Dichtermuseum (Liestal), Gaskessel (Bern), Grabenhalle (St. Gallen), Kofmehl (Solothurn), Konzepthalle (Thun), Kulti (Wetzikon), Kulturpavillon (Basel), Kulturschopf (Burgdorf), La Cappella (Bern), Mahogany Hall (Bern), Café-Bar Mokka (Thun), Neubad (Luzern), Obristhof (Oftringen), ONO (Bern), Reitschule (Bern), Römerhof (Bühl), Rosenau (Stuttgart), Rössli (Stäfa), Rote Fabrik (Zürich), Schiffbau (Zürich), Schützi (Olten), SUD (Basel), Theater Z (Burgdorf), Turnhalle (Bern), Unternehmen Mitte (Basel), Wasserwerk (Bern), Zentrum Paul Klee (Bern), Zukunft (Zürich)